jeudi 27 janvier 2011

Januar 2011


Das neue Jahr fing mit einem grossen Silvesterdîner mi 14 Gästen sehr gut an. Le Château
war weihnachtlich geschmückt und draussen lag viel Schnee. Der Park war mit den morgendlichen Nebel wie verzaubert und wir lebten im Märchenland.
Dann kam der grosse Einschnitt. Am 4. Januar wurde unsere Heizanlage stillgelegt und an
einem neuen Ort gebracht. Unser Fachmann ist ein wahrer Künstler. Er hat sich ein Atelier
eingerichtet und alles neu installiert. Nur: wir hatten für 9 Tage keine Heizung im Schloss.
Zum Glück war in dieser Zeit das Wetter gut und über null Grad, sodass wir keine zusätzlichen Heizquellen aufstellen mussten. Wir sind dann für 7 Tage in den Schwarzwald verreist mit unseren drei Whippetmädchen und haben uns in einem Wellnesshotel verwöhnen lassen. Vom 14.-17. Januar sind wir dann noch nach Paris verreist um die Ausstellung des Malers Jean-Léon Gérôme 1824-1904 im Musée d’Orsay zu besuchen. Wir haben einen speziellen Draht zu diesem Maler, da sein kleines Schlösschen direkt im Dorf Coulevan 2 km von uns entfernt steht und wir das Haus und den Park besuchen konnten.
Es gibt ein Bild vom Eingang des Schlosses mit dem Vater und Sohn des Malers und einem
Whippet auf der Treppe.

Im Park ist grosses Aufräumen angesagt. Die cfa eine Ausbildungsstätte für „arboristes-grimpeurs“ kommen nächste Woche und klettern auf die riesigen Bäume zum Schneiden
oder fällen. Ein Park mit altem Baumbestand muss ständig beobachtet und bereinigt werden. Hier ein paar Fotos von unseren Interventionen, die wir letztes Jahr gemacht haben.



Le mur du désespoir
Le mur de la fatique
und hier noch unser Monticule et Belvédère


So schön wars im Frühling 2010

Trotz Kälte wollen unsere Mädchen raus in den Park. Unser Nachbar hat erzählt, dass eine
Familie Wildscheine in unserem Park Zuflucht gefunden hat. Oh Schreck. Ich habe das ganze Gelände abmarschiert und die Zäune kontrolliert. Kein Schaden. Wo sind die bloss
reingekommen? Unsere Mädchen sehen nicht so viele Hunde aber riechen sämtliche Hasen und Wildspuren in unserem Park. Das ist sehr interessant.

Zuhause machen sie sich dann wieder bequem in den Sesseln und Sofas.





Tessa, "la reine" und Nummer 1
Nächsten Monat gehen wir an die Int. Hundeausstellung in Fribourg und beginnen das Ausstellungsjahr.

samedi 11 décembre 2010

Winter - Hiver

Tolles Erwachen. Das ganze Haus ist kalt. Das Öl ist ausgegangen. Da wir
Die Heizanlage anfang Januar wegen Umbauarbeiten im Manoir an einen anderen Ort
verlegen müssen, kauften wir nur ein Minimum an Öl ein. Die Tanks wären sonst
zu schwer zum Umplatzieren. Oh weia, wir haben Gäste, nun gilt es zu improvisieren. Judy die Gute hat sich einfach in ihrem Schlafsack vergraben. Gut haben wir heute 6° Celsius und die Öllieferfirma wird uns heute – trotz Samstag nochmals 1000 l liefern.

Die Schneefälle haben unseren Park in ein Zuckerparadies verzaubert. Unsere liebe Hängebuche hat nun alle Blätter verloren. In ihren Ästen hängen nun die Vogelfutter-Stengel und neben den Meisen, Finken, Rotbrüstchen kommen sogar die grossen Eichelhäher zum Schnabulieren. Tessa hat schnell erkannt, dass ständig kleine Stücke zu Boden fallen und sie natürlich täglich Kontrolle macht und mitisst.

Unsere Hängebuche verdient ein paar Zeilen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wurde sie 1781
während dem Bau des Schlosses als kleiner Baum gepflanzt. Heute ist sie in ihrem Endstadium und wir beobachten sie sorgfältig. Vor 2 Jahren an einem Sommerabend hat sich ein dicker Ast zu Boden geneigt und ist gebrochen. Ein Baumspezialist hat den Ast entfernt und Seile in die Krone gesetzt, die die Äste zusammenhalten. Gleichzeitig wurden vom innern aus die Blätter geschnitten. Das Innere nennt man die Kathedrale und wenn man unter dem Baum ist, versteht man das. Die Äste gehen zum Teil zum Boden und steigen dann wieder hoch. Im Sommer gibt es keinen besseren Schatten als unter diesem einzigartigen Baum. Auch Tessa, Judy und Satie ziehen hier îhre Runden und ich muss regelmässig die unteren Äste beschneiden, damit sich die drei Damen beim Rennen nicht verletzen, was schon vorgekommen ist.
So sah unsere alte Dame vor ein paar Tagen aus:

Und so sieht das Frühlingskostüm aus




und im Sommer



im Herbst



Im Frühling ist die Hängebuche einer der letzten Bäume, die austreiben. Die Blätter öffnen sich wie in einer Explosion und sind hellgrün. Sie werden tiefgrün im Sommer und im Herbst rot. Möge der edle Baum uns noch lange erfreuen.




lundi 8 novembre 2010

Herbst

Seit wir im August 2006 nach Epenoux gezogen sind und das Schloss zu einem Gästehaus gemacht haben, wird bei uns renoviert. Nach der Schlossrenovation wurde die Kapelle mit einer Ferienwohnung renoviert und schliesslich die Orangerie als Seminarraum umgebaut mit zwei wunderschönen Appartments im 1. Stock. Im Moment wird die „Salle de Jeu“ die ehemalige Bibliothek der Grafenfamilie umgebaut. Ebenfalls das „Manoir“, in das wir 3 weitere Ferienwohnung einbauen.
Bei uns ist der ganze Tag viel los. Insgesamt haben wir 8 Häuser zu betreuen!  Abends kommen die Gäste und morgens machen wir das Frühstück. Wir haben Menschen aus der ganzen Welt, Geschäftsleute aus Russland, China, Japan, USA, Frankreich. Feriengäste aus Australien, England, Polen, Belgien, Deutschland, Schweiz. Was wir da alles erleben und erfahren, würde bereits für ein dickes Buch reichen, nur hat unser Tag  bloss 24 Stunden und darin hat ein Buchprojekt keinen Platz

Unsere Whippets sind immer dabei, wenn Gäste kommen. Sie sind ja so neugierig und wollen keinen Menschen verpassen.  Wenn ich bemerke, dass jemand Hunde nicht so mag, nehme ich sie in unsere private Stube im Erdgeschoss bis der Gast sich im Zimmer einrichtet. Dies ist aber sehr selten, die meisten Gäste lieben unsere Hunde.

Der Herbst hält tüchtig Einzug. Die Blätter fallen. In der Allee ist ein dicker Teppich. Die drei Whippetmädchen lieben es darin herumzurennen. Mädchen sind sie noch alle drei. Tessa ist
Mit 3 Jahren die Älteste, dann folgt Judy, die im September 2 Jahre alt wurde und letzte Woche wurde Saty  ein Jahr alt.





Judy war unser Pechvogel. Sie riss sich beim Rennen im Park im September eine Wunde in den Hinteschenkel. Das musste geheftet werden. Kaum geheilt lief sie in eine Glasscherbe und hat sich den linken Vorderballen ganz tief verschnitten. Jeden Abend baden in Betadyn, Wundverband jeden Tag erneuern und einen Plasticschutz um den Fuss. Einmal nach einer Woche liess ich Judy aus Erbarmen mit Plasticschutz laufen. Sie rannte wie besessen vor Freude und natürlich war die Wunde wieder offen. Dann ging es nur noch an der Leine und das 30 Tage lang. Gemein war’s, Tessa und Saty rannten ihr um die Ohren.

Dafür rennt Judy jetzt täglich in die Prärie und jagt unsere Wühlmäuse. Mehr als hundert Löcher hat Judy mit Unterstützung von Tessa und Saty gegraben.  Sie ist so geschickt, dass sie täglich 2-3 grosse Wühlmäuse fängt und sie verspeist. Darum wird sie jeden Monat entwurmt. Wenn sie dann endlich zurückkommt, ist ihr Kopf braun und die Ballen strotzen vor Erde.  Nun bin ich dabei mit  der Schaufel die Löcher wieder zuzumachen, denn wenn die drei über die Prärie sausen, ist es gefährlich für die langen Beine.

Die Ausstellungssaison ist für uns zu Ende. In Lausanne konnte Tessa unter Richter Wayne Burton Australien das CAC, CACIB, BOB und zweitbester Hund der Gruppe 10 machen. (33 Whippets) Leider gibt es kein gutes Bild, Tessa wollte nicht mehr posieren und der Whippetrüde Albican’s Online BOS kam ihr vielleicht zunahe.
Sie kleine Saty hat v3 in der Jugendklasse gemacht. Viel Stress für eine Landpomeranze, die das erste Mal in einer Halle mit sovielen Hunden auftritt.


Tessa CAC/ CACIB, BOB Lausanne 17.10.2010

                                               Saty an ihrem 1. Geburtstag

lundi 23 août 2010

Tessa und Judy

Nachdem Tessa (20.8.2007) ein Jahr bei uns war, kam Judy (14.9.2008) als Gefährtin dazu. Sie ist ebenfals eine Tochter von Ch. Bohem Time Flies.Die beiden verstanden sich von Anfang an sehr gut. Nur die Spaziergänge im Park waren gefährlich.
Tessa jagte die kleine Judy und rannte sie über den Haufen. Diese Rempelei hat sich in der Zwischenzeit gelegt und jetzt nach einem weiteren Jahr ist noch eine weitere Tochter von Time Flies- Saty  (27.10.2009) dazugekommen. Nun wohnen 3 Halbgeschwister bei uns und alle 3 sind im Wesen verschieden.
Judy ist die Schärmauskillerin. Sie verbringt Stunden an den Maulwurfshügel und fängt sie tatsächlich. Tessa beaufsichtigt sie, beteiligt sich jedoch nicht am Fressen. Saty hüpft mit wie ein Grashüpfer.
Judy ist unser "Hund" einfach unkompliziert und stabil.        Tessa ist eine "Queen" kapriziöser und sehr edel.
Unsere Saty ist noch im Babystadium und eher wie Tessa. 










Tessa und Judy Februar 2009

vendredi 20 août 2010

Joyeux Anniversaire...

Aujourd'hui c'est mon Anniversaire : J'ai 3 ans !
Je félicite mes frères et soeurs Dandy, Rush, Logan, Lucy, Luna et Stella.
A cette occasion, notre petite famille à Chäteau d'Epenoux à commencé ce Blog.
Venez lire nos aventures avec Judy et Saty, ainsi que nos maïtresses Eva et Suzanne.
Bisous,  Tessa

PS : n'oubliez pas de laisser un message.